
Bildung liegt uns allen am Herzen. Wenn es darum geht, die "Rücksitzgeneration" nach vorne zu bringen, gibt es viele Wege und Konzepte. Einig sind sich die Experten darin, dass die Förderung möglichst früh beginnen sollte, ohne dabei allerdings den Ehrgeiz zu übertreiben. Das Gras wächst nicht schneller, wie ein Sprichwort sagt, wenn man daran zieht.
Umgekehrt ist es leider so, dass es in verdichteten Zeiten immer schwieriger wird, etwas gerade zu biegen, das lange schief gelaufen ist. Während die einen nachsitzen, stürmen die anderen schon voraus. Genau an diesem Punkt setzt das Programm KiFa an. Es holt Eltern und Kinder schon in der Kita ab - und begleitet sie ein Stück auf ihrem Weg, damit es erst gar nicht so weit kommt.
KiFa ist ein Programm für Kindertageseinrichtungen und Grundschulen, das Elternbildung, Sprachförderung, Öffnung zum Gemeinwesen, Qualifizierung von Fachkräften und Multiplikatoren bedarfsorientiert und ganzheitlich vernetzt.
Eltern werden durch KiFa frühzeitig in ihren Erziehungs- und Bildungskompetenzen gestärkt und systematisch und aktiv in den Lernprozess ihrer Kinder eingebunden. Eltern und ihre Kinder erleben schöne gemeinsame Zeit, haben Spaß am gemeinsamen Entdecken, die Neugier der Kinder wird ernst genommen, Begabungen werden gefördert, Interesse für Neues geweckt und Freude am gemeinsamen Dialog entdeckt. Die Stärken der Eltern werden genutzt, sie lernen von- und miteinander.
KiFa richtet sich an alle Familien mit Kleinkindern und Kita-Kindern. Besonders geeignet ist KiFa auch für Familien mit Migrationshintergrund, Alleinerziehende, Familien in besonderen Lebenslagen und bildungsbenachteiligte Familien.
Der Zugang zu den Familien findet frühzeitig an der Basis über die Kindertagesstätten und Mentoren statt.
Niederschwelliger Zugang: die Kindertagesstätte dient als zentrale Anlaufstelle. Es werden muttersprachliche Mentoren eingesetzt. Dabei handelt es sich um eigens qualifizierte Eltern aus der Einrichtung.
Ressourcenorientierung: KiFa setzt an den Stärken der Kinder und Eltern an und baut darauf auf.
Gemeinwesenorientierung: Aufbau von Netzwerken innerhalb eines Stadtteils.
Lebensweltorientierung: Förderung der Kinder in Erst- und Zweitsprache, im Elternhaus und in der Kita.
Feinmaschige Vernetzung: Kitas entwickeln sich zu Kinder- und Familienzentren. Kooperationen mit Psychologischen Beratungsstellen, Jugendamt, Schuldnerberatung, Suchtberatung, Gesundheitsamt, Vereinen, Schulen, Kirchen.
Fatma Kalkan, Mutter
„Ich finde es toll, dass durch KiFa alle an
einem Tisch sitzen, egal aus welcher
Schicht, mehr...
Werner Spec,
Oberbürgermeister, Ludwigsburg
„Bildung und Betreuung gehören zu den wichtigsten Investitionen in unsere Kinder und Jugendlichen. mehr...
Georg Wacker, Ex-Kultusstaatssekretär, MdL
„Das Programm KiFa leistet auf einem zentralen Feld der Bildungspolitik einen innovativen Beitrag. mehr...
Anna Hofmann, Mentorin
„In den KiFa-Kursen habe ich als Mutter wertvolle Tipps bekommen, die ich in meine Familie einbringen konnte. mehr...
Inge Umbrecht-Meyer, Erzieherin
„Als Stellvertretende Leiterin des Kinder- und Familienzentrums am Sonnenberg bemühe ich mich jeden Tag darum, Kindern bessere Zukunftschancen zu ermöglichen. mehr...
20.12.2011
Staatssekretär Dr. Mentrup besucht KiFa in Ludwigsburg
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